Link-, Domain-, und IP- Popularität

Viele Suchmaschinenoptimierer greifen beim Linkaufbau nicht nur auf andere Webseiten-Besitzer zurück, sondern bauen selbst unzählige Webseiten, die sie dann miteinander verlinken. Hier ist Vorsicht geboten. Wer es sich einfach macht und bei einem Provider ein Hosting-Paket mit zehn inkludierten Domains kauft, die er dann untereinander vernetzt, tritt höchstwahrscheinlich in ein Fettnäpfchen. Denn diese Domains haben in den meisten Fällen alle die gleichen oder zumindest sehr ähnliche IP-Adressen.

Eine IP-Adresse (z. B. 85.13.142.130) setzt sich aus 4 Blöcken zusammen, die durch Punkte voneinander getrennt sind.

Wichtig: Backlinks von unterschiedlichen IP-Adressen

Entscheidend für die IP-Popularität sind die Ziffern hinter dem letzten Punkt. Diese sollten sich unterscheiden. Wenn Sie 20 Links von 20 IPs haben, die sich alle mindestens im letzten Ziffernblock unterscheiden, hat Ihre Domain eine IP-Population von 20. Um die IP und die IP-Popularität einer Domain zu überprüfen, gibt es Tools im Internet.

Die Webseiten, von denen Sie Backlinks bekommen, sollten sich also auf verschiedenen Servern befinden. Dann ist eine hohe IP-Popularität erreichbar, die inzwischen beim Linkaufbau sehr wichtig ist. Je mehr Backlinks man hat, desto schwieriger wird es natürlich, alle IPs zu überblicken und Dopplungen zu vermeiden. Das erklärt, warum ein guter und seriöser Linkaufbau aufwendig ist und Angebote à la „100 Backlinks für 10 Euro“ nicht professionell sein können.

Class-C-Population

Viele Suchmaschinenoptimierer gehen noch einen Schritt weiter und achten auf die Class-C-Population. Class C bezeichnet den dritten Block innerhalb einer IP. Unterscheiden sich die besagten 20 Links NUR im letzten Block, hat die Domain eine Class-C-Population von 1 (aber eine IP-Population von 20). Zu viele Backlinks vom selben C-Netz sind auffällig und sollten vermieden werden.