Gestaltung und Design

Wer seine Webseite suchmaschinenoptimieren möchte, sollte vor allem eins beachten: Google liebt Text. Der Grund liegt auf der Hand: Nur wenn die Google-Crawler ausreichend Text auf der Seite finden, können Sie deren Relevanz für das gewünschte Thema bestimmen. Eine Webseite, die ein gutes Ranking für das Keyword „Abendkleider“ anstrebt, sollte sich inhaltlich auch mit diesem Thema beschäftigen. Dabei gibt es einige Kniffe, mit denen man Google etwas „auf die Sprünge helfen“ kann.

Wichtige Keywords in die Überschrift

Neben der bereits erwähnten Textmenge und -relevanz sollte das wichtigste Keyword bereits in der Überschrift vorhanden sein, die idealerweise mit den dafür vorgesehenen HTML-Tags <h1>, <h2>, etc. gekennzeichnet wird. Begrüßen Sie die Besucher der Webseite also nicht mit „Willkommen auf ihre-domain.de“, sondern lieber mit „Abendkleider – schicke Mode für festliche Anlässe“. Grafiken statt Text als Überschriften zu nutzen, ist übrigens keine gute Idee – Google kann Grafiken nicht auslesen. Das gilt natürlich nicht nur für Überschriften, sondern für sämtliche Bilder. Zudem kann es nicht schaden, wenn die Keywords innerhalb des Fließtextes ab und an gefettet werden. Dafür benutzt man die <strong>-Tags. Allerdings sollte man es damit nicht übertreiben – letztendlich soll der Text ja auch für die Nutzer lesbar sein. Innerhalb des Textes sollte man gelegentlich interne und externe Verlinkungen einbauen. Als Linktext verwendet man optimalerweise die wichtigen Keywords.

Vorsicht bei der Verwendung von Frames und Flash

Vor einigen Jahren – und teilweise auch heute noch – wurden bei der Programmierung von Webseiten Frames benutzt. Was auf den ersten Blick praktisch erscheint, ist für die Suchmaschinenoptimierung kontraproduktiv. Google liest nämlich nur den Text innerhalb des <body>-Tags und der lautet meist: „Ihr Browser unterstützt keine Frames! Bitte benutzen Sie einen framefähigen Browser!“ – zielführend ist das nicht. Mit Tabellen und CSS lassen sich Frames vermeiden.

Ähnlich suchmaschinen-untauglich wie Frames sind Flash-Seiten. Zwar kann Google inzwischen mit Flash umgehen – alle anderen Suchmaschinen sehen jedoch weiterhin nur Grafiken, die nicht auslesbar sind. Auch hier gibt es Alternativen, z. B. das Aufrufen der Flash-Seite mittels JavaScript. Oder erstellen Sie eine Einstiegsseite, auf der Besucher Ihrer Webseite zwischen einer HTML- und einer Flash-Version wählen können. Die Suchmaschinen folgen in diesem Fall dem Link zur HTML-Seite und finden dort lesbare Informationen.

Nicht empfehlenswert: Manipulationsversuche

Übrigens: Wer meint, durch Farbspielereien Texte unsichtbar auf einer Seite einzubinden (die wichtig sind, für den User aber nicht lesbar sein sollen), unterschätzt Google. Solche Manipulationsversuche sind den Suchmaschinen-Crawlern längst bekannt. Bestenfalls ignoriert Google diesen Text – wenn Sie Pech haben, verschwindet Ihre Webseite jedoch komplett aus dem Index. Die Methoden, Texte unsichbar zu machen, werden zwar immer ausgefeilter, doch der Suchmechanismus von Google wird ebenfalls ständig weiterentwickelt. Und wer sitzt wohl am längeren Hebel?